Änderung der Streckenführung

Guten Tag Einzelzeitfahrer und Freunde der sportlichen Quälerei,

wir haben letzte Woche mitgeteilt bekommen, das nächste Woche, KW21 auf der B420 zwischen Schornsheim und Undenheim eine Bausstelle / Vollsperrung eingerichtet wird.
Durch die Sperrung dieses Teilstückes auf unserer alt bekannten Einzelzeitfahrstrecke, müssen wir die Streckenführung ändern.

NEU Streckenführung:

Treffpunkt vor dem Rennen ( Anmeldung und Wettkampfbesprechnung ) bleibt das JUWI Gelände, Energie Allee in Wörrstadt.

Der neue Start wird auf der L401, Landstraße zwischen Wörrstadt und Nieder Olm ca. 400m von dem Treffpunkt „JUWI“ entfernt sein. Näheres hierzu wird bei der Wettkampfbesprechnung erläutert.
Vom Startpunkt geht es ca. 9 km auf der L401 und L432 durch einen Kreisel an der Autobahn nach Nieder Olm und weiter in Richtung Sörgenloch. Dann fahren wir durch Sörgenloch durch,

hier bitte auf die Engstellen im Ort achten. Nach dem wir am Ortsende den Kreisel durchfahren haben, geht es auf einem Teilstück der „alten“ Strecke weiter, am

Wahlheimer Hof vorbei nach Hahnheim. Den Ort Hahnheim durchfahren wir weiter auf der L432 bis Richtung Köngernheim bzw. wechseln dort auf die B420 in Richtung Nierstein.

ACHTUNG > Hier kreuzen wir die Bundesstraße B420!
Auf der B420 durchfahren wir 2 Kreisel bei Köngerheim bis zum Kreisel bei Dexheim.
Am Dexheimer Kreisel haben wir knapp 21km auf dem Tacho, nehmen die vierte Ausfahrt und treten den Rückweg auf der B420 zurück Richtung Köngernheim an. Bei Köngernheim, direkt hinter dem zweiten Kreisel

biegen wir rechts ab auf die L432 nach Hahnheim. Wieder geht es am Wahlheimer Hof vorbei und durch Sörgenloch durch.

Nun heißt es die letzten Reserven sammeln bei der Abfahrt in Richtung Nieder Olm. Wieder geht es auf der Umgehung L432 vorbei an Nieder Olm in Richtung Wörrstadt.

Nun habt Ihr noch harte 8 km vor euch, es wird zu 90 % Bergauf gehen. Am Ende dieser Straße trefft Ihr auf die B420 und biegt rechts in Richtung Wörrstadt ab. Nach weiteren 400 Meter

biegt Ihr wie gewohnt zum Ziel rechts nach Wörrstadt in die Pariser Strasse ab. Parkplatz der Gaststätte Treffpunkt.

 

Den Plan der Strecke in pdf – Form findet ihr hier.

BITTE die neue Strecke genau anschauen und verinnerlichen da wir nicht an allen Stellen Streckenposten/Helfer stehen haben.

 

Die Startliste mit weiteren Details zum Ablauf des Rennens bekommt Ihr nächste Woche per Mail gesendet.

Blinde Sportlerin meistert Ausdauer-Dreikampf

Volle Teilnehmerfelder beim Triathlon-Festival
Es war sehr ein emotionaler Moment im Neubornbad Wörrstadt: Hand in Hand mit ihrem Begleiter Bernd Kaufmann lief die blinde Sportlerin Patricia Bueno ins Ziel. Es war ihr erster Triathlon, und war sie vor dem Start noch nervös und angespannt, sollte sich die Aufregung spätestens nach der tollen Schwimmzeit (alle Ergebnisse und Zeiten in der Ergebnisliste) legen. Im Becken orientierte sich Patricia an der Begrenzungsleine und am Beckenrand, da sie noch ganz schwach Kontraste wahr nehmen kann. Die Physiotherapeutin und Bernd Kaufmann, der schon mehrmals beim TFR gefinished hat, bilden schon seit längerem ein Team auf dem Fahrrad-Tandem. Anfang des Jahres hatte Patricia Bueno dann die Idee, einen Triathlon zu machen, und schon stand die Meldung für das Triathlon-Festival Rheinhessen. Nach dem Wechsel auf das Tandem und einem etwas schwankenden Start fanden die beiden einen guten Rhythmus und auch der Übergang zum Laufen in Wechselzone 2 klappte gut. Rund liefen auch die abschließenden 5 Kilometer, ohne Seitenstechen, mit dem die 26jährige sonst immer zu kämpfen hat, lief sie gemeinsam mit Bernd Kaufmann über die Ziellinie.
Mit der elfjährigen Mina Hecht ging eine weitere Sportlerin mit Handicap bei den Schülern an den Start. Auch für Mina, die durch eine Gleichgewichtsstörung gehandicapt ist, war es der erste Triathlon und auch sie meisterte ihn mit Bravour. Begleitet wurde sie von Mitgliedern des Paratriathlon-Stützpunktes Rheinland-Pfalz. Paratriathlon – das ist die Variante des Triathlons für Menschen mit Behinderung und der Radfahrerverein hofft, daß im kommenden Jahr, bei der 29. Auflage des Triathlons in Wörrstadt, noch mehr Paratriathleten am Start sind.
Insgesamt waren es in diesem Jahr rund 300 Sportler, die beim TFR starteten. Volle Felder beim Olympischen Triathlon und im Sprint, das freute das Orga-Team besonders, aber ebenso groß war die Freude darüber, dass auch bei den Staffeln und bei den Schüler und Jugendlichen mehr Betrieb herrschte als in den Jahren zuvor. Großes Plus auch in diesem Jahr: Start, Ziel und die beiden Wechselzonen sind im Schwimmbad, so was nennt sich Triathlonsport geballt und ein hautnahes Erlebnis auch für die Zuschauer, die sich aber auch auf den Lauf- und Radstrecken verteilten. Sportlich dominierte zunächst ein echter „Wörrstädter Junge“: Im Olympischen Triathlon hielt der Wörrstädter Florian Waghäusel lange die Bestzeit, ehe ihn der Darmstädter Philip Mund auf Platz zwei verwies. Mundt siegte in Abwesenheit des Seriensiegers Steffen Stegmann, der den Olympischen drei Mal in Folge gewonnen hatte. Siegerin bei den Damen wurde Caroline Pratschker aus Dramstadt, die zum ersten mal in Wörrstadt startete. Janine Mangelsdorf, die schon des Öfteren auf dem Treppchen in Wörrstadt gestanden hat und einmal sogar gewann, wurde Dritte. Insgeheim hatte sie sich vielleicht etwas mehr ausgerechnet, aber ein paar Wochen zuvor hatte sie in Frankfurt ein tolles Ironman-Debut hingelegt und dort vielleicht zu viel Körner gelassen. Wörrstädter Dominanz im Damen-Sprint: Erste wurde Ulrike Roussel vom Wörrstädter WRAG Tria-Team mit nur sechs Sekunden Vorsprung vor Nadine Bleser vom ausrichtenden Radfahrerverein. Nadine ist sowas wie ein Dauerkandidat für das TFR-Siegerpodest, und für Ulrike war es nicht der einzige Sieg an diesem Tag. Gemeinsam mit Thomas Sandberg und ihrem Sohn Cédric gewann sie auch noch die Sprint-Staffel, sehr zum Leidwesen des TFR-Orgateams, das den Titel aus dem vergangenen Jahr nicht verteidigen konnte und Dritter wurde. Im Sprint der Herren siegte Michael Herberger vor Nicolas Dell. Dank der vielen Helfer, der Unterstützung des THW und der Polizei Wörrstadt, des DRK und der Feuerwehr Rommersheim war das TFR wieder ein wahres Festival, wie RV-Präsident Lothar Lang und Orga-Chef Stefan Lukas später bilanzierten. Und mit von der Party war auch wieder Hans-Willi Freiberger, den man schon als Legende des TFR bezeichnen kann. 1993 war er zum ersten Mal dabei, im Sprint war er in diesem jahr „nur“ Sechster, aber seine Bestmarke, nämlich 12 Siege beim Wörrstädter Triathlon, die wird so schnell keiner erreichen.