Stegemann macht das Triple klar – Auch Orgateam triumphiert beim Triathlon-Festival

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Hier bestritt er seinen ersten Triathlon, und hier ist er mittlerweile Abonnementsieger im Olympischen Triathlon. Steffen Stegmann siegte auch in diesem Jahr in 1:51:20 Stunden und legte schon beim Schwimmen mit der absoluten Bestzeit von 12:42 Minuten die Grundlage für seinen jederzeit ungefährdeten Erfolg. Der Mann vom Tri-Team Heuchelberg distanzierte den zweitplatzierten  Michael Herberger (TV Forst Triathlon) um 3:11 Minuten, noch mal gut zwei Minuten später erreichte  David Woog vom LC Bingen als Drittplatzierter das Ziel.  Es war der dritte Sieg von Stegemann in Folge in Wörrstadt. 101 Athleten waren bei den Männern angetreten, bei den „Olympischen“ Frauen waren es 18. Karin Kerschensteiner-Steurenthaler siegte hier in 2:14:43 Stunden vor Janine Mangelsdorf, die den Olympischen in Wörrstadt auch schon gewonnen hat. Mareike Kessler aus Darmstadt wurde bei den Damen Dritte.

Um bei Karin Kerschensteiner-Steurenthaler zu bleiben: Ihr Mann Christian Steurenthaler war zum ersten Mal in Wörrstadt dabei und verfehlte das Podium als Vierter im Olympischen Triathlon nur knapp. Aufs Podium drauf durfte er dennoch, weil er in der Sprint-Staffel des Orga-Teams ganz kurzfristig für Thomas Wendt eingesprungen war und dort als Läufer gemeinsam mit Bernd Raschke (Swim) und Stefan Lukas (Bike) den Sieg holte.

Mehr als 300 Sportlerinnen und Sportler waren es wieder, die in Wörrstadt beim Triathlon-Festival an den Start gingen, obwohl es zwei Monate zuvor noch gar nicht danach ausgesehen hatte. Der Blick in die Starterlisten ließ die Organisatoren damals  ein wenig „Bammel“ bekommen. Urlaubszeit, Ferien – schon im Vorjahr lag der Event mitten in der Zeit, in der viele sich von zuhause verabschieden und Erholung woanders suchen. Doch in den Wochen vor dem 21. August füllten sich die Starterfelder wie so oft in den letzten Jahren.

Nicht einfach waren die Bedingungen vor allem auf der Radstrecke. Auf den freien Passagen blies der Wind kräftig, die leichten Rennräder sind da sehr anfällig für eine kräftige Windböe. Erfreulich: es passierte auch in diesem Jahr wieder nichts. In der jetzt  27jährigen Geschichte des Triathlons in Wörrstadt gab es noch nie einen schweren Unfall.

59 Herren und 25 Damen finishten im Sprint-Triathlon. Robert Brocki bei den Männern ist mittlerweile auch nicht mehr wegzudenken aus Wörrstadt, wie oft er schon dabei war, konnte er nach dem Wettkampf selbst nicht sagen. Der Maxdorfer machte es richtig gut an diesem Sonntag und holte sich den Sieg in 1:01:23 Stunden. Michael Breideband (TSG Limbock) und der Saarländer Florian Weyerhäuser folgten auf den Plätzen. Schnellste Dame im Sprint war Franziska Schildhauer vom TSC Amicitia Viernheim vor Nadine Bleser. Die Wörrstädterin ist in den letzten Jahren immer stärker geworden und sie unterstrich mit diesem zweiten Platz, dass es irgendwann auch mal zum Sprung nach ganz oben reichen könnte. Dritte wurde Karin Weindorf aus Groß-Gerau.

Die Starterfelder komplettierten der Nachwuchs und die Staffeln. Bei den Schülern und Jugendlichen ist die Tendenz leicht rückläufig, hier stagnieren  die Teilnehmerzahlen seit einigen Jahren auf einem mittleren Niveau. Die Leistungen derer, die dabei waren, sind aber top:  Linus Schott, Josephine Neubert, Christel Honeck und Luca Schmähl wollen wir an dieser Stelle als Sieger in ihren jeweiligen Altersklassen ausdrücklich loben – weiter so und bringt Eure Freunde und Schulkollegen zum nächsten Event mit.

Zehn Staffeln hatten im Sprint gemeldet, acht im Supersprint. Das Orgateam als Sieger im Sprint wurde schon erwähnt – nach dem zweiten Platz im vergangenen  Jahr hatten die Organisatoren ihre Ankündigung wahr gemacht und den Siegerpokal geholt. Bei den Supersprintern gab es Sieger aus der Eifel: Nadine Frings, Ottmar Schellen und Jan Schellen schnappten sich den Pokal mit eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Zweiten.

Trotz Windböen auf der Radstrecke hatte das Orga-Team und die Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr Glück mit dem Wetter. Der Regen setzte zwar pünktlich zur Siegerehrung ein, aber das ist zu verkraften. Und blitzschnell wurde auch ein schützendes Zelt aufgebaut, so dass die Sieger, die Zweiten und die Dritten und alle, die nach vorne gerufen wurden und die Pokale, Urkunden und Sponsorengeschenke entgegen nahmen, trockenen Fußes nach Hause fahren konnten.